„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“

Wo ist das Glück, das Goethe hier in seinen „Erinnerungen“ anspricht? Ist es in Namibia, in Island, in Jordanien – oder sonst wo auf dieser Erde? Oft empfindet man es auf jeden Fall an einem weit entfernten Ort. Hier und jetzt ist ja der Ort mit seinem Alltag, der doch mancherlei Sorgen mit sich bringt.

https://vimeo.com/171222561

Goethe setzt dem sein bekanntes Wort entgegen: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“. Es kommt nicht darauf, weit weg zu fahren, sondern zu lernen, das Glück zu ergreifen im Hier und Jetzt. Es hilft, wenn man sich klar macht, dass Glück oft gar nicht an äußere Umstände gebunden ist, sondern auch eine Frage der inneren Haltung ist.

In diesem Sinn sind diese Bilder aus dem vertrauten Umland zu sehen.

Glück braucht nicht unbedingt die weiten Reisen – auch wenn ich sie nicht missen möchte, denn sie erweitern schon ungemein den Blickwinkel. Aber es ist auch schön zu versuchen, Vertrautes, Gewohntes mit fremden Augen zu sehen – und so wird der heimische Wald eben auch mal zum „Swabian Rainforest“, dem Regenwald, den man sonst eher in fremden Erdteilen verortet.

Der schwäbische Regenwald

Habt ihr auch immer gedacht, der Regenwald sei irgendwo in Südamerika, Afrika oder Asien? Schaut euch dieses Video an und ihr werdet die Wahrheit wissen: Der wirkliche Regenwald liegt im Schwabenland bei Bad Urach.

https://vimeo.com/169494063

LOCATION: Schwäbische Alb near Bad Urach, June 2016
by Walter Korinek (Video & Editing) & Antje Korinek-Blessing (Photos)
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MUSIC: Joachim Lehberger
PRODUCTION INFO
Camera: Panasonic HC-X 909
Tripod: Cullmann Pronto
POST-PRODUCTION INFO
Software: Edius 8.2

Und ergänzend zum Film hier noch ein paar Fotos von Antje Korinek-Blessing:

Demnächst ist auch dieser Film bei „Destinations“ – dem Reisemagazin aus Neuseeland zu sehen.

Miró in Mallorca

Wenn Sie Ihren nächsten Urlaub in Mallorca planen, könnte der Besuch dieses Museums eines der Highlights dort werden. Vielleicht mögen Sie unseren Film über Joan Miro, der in der Fundació Pilar i Joan Miró in Palma de Mallorca aufgenommen wurde.

[vimeo 162113503 w=500 h=281]

Diese Institution wurde am 7. März 1981 gegründet, als Joan Miró und seine Frau Pilar Juncosa die Ateliers des Künstlers zusammen mit all seinen künstlerischen Werken, Objekten und Dokumenten der Fundació Pilar i Joan Miró in Mallorca übereigneten.

MusiK:
Dionisio Aguado i Garcia: Selected guitar pieces.
Glissando in e-minor.
Gespielt von Jürgen Knuth

Don Perez Freire
Gespielt von Edson Lopez

Creative Common Licenced (musopen.org)

Aufgenommen mit der Sony NEX 5n und meistens mit dem SEL 1.8/50mm, einige Aufnahmen auch mit dem SEL 1650 Kit-Objektiv.

Ägypten – auf den Spuren der Pharaonen

Warum gibt es Mumien von Krokodilen? Was waren die Vorgänger der Pyramiden von Giseh? Wo wohnte Agatha Christie in Ägypten? – Diese Fragen und noch mehr beantwortet unser Bericht über eine Reise nach Ägypten.

Gleichzeitig mit den Kulturdenkmälern zeigte sich uns die Problematik des Nahen Ostens in Zeiten von Terroranschlägen. Das Auswärtige Amt meldete in seinen Reisewarnungen, dass auf dem Sinai mit Anschlägen gerechnet werden muss, für Kairo und den Lauf des Nils galt keine besondere Gefahrenlage. Wir hatten eine klassische Studienreise gebucht. Am Flughafen in Kairo schauten wir nach unserer Reisegruppe. Es stellte sich heraus, dass Antje und ich die einzigen Teilnehmer waren. Alle anderen hatten aus Sorge vor Anschlägen umgebucht oder die Reise storniert.

[vimeo 149680671 w=640 h=360]

So kamen wir in den Genuss einer geradezu luxuriösen Betreueung: Wir und ein, manchmal auch zwei Reiseführer plus Fahrer. Unter diesen Bedingungen entstanden 21 Minuten Eindrücke von einigen der weltweit bedeutendsten Kulturdenkmälern: Die Pyramiden von Giseh und Sakkara, die Altstadt von Kairo, Oberägypten mit seinen Tempeln wie Philae, Kom Ombo, Edfu, Luxor mit seinem Markt und dem bekannten Tempeln von Karnak, die Nilkatarakte, ein nubisches Dorf und manches mehr.

 

Hilfsprojekt „Little Bugs“

Wir reisen gerne.  Wir dokumentieren unsere Erlebnisse und Erfahrungen in Fotos und Filmen. Allerdings wäre es unredlich, allein bei den Naturschönheiten und den freundlichen Menschen, die wir kennenlernen durften, stehen zu bleiben: In vielen Ländern liegen bittere Armut und riesiger Reichtum immer noch ganz dicht beieinander. Dies bewusst wahrzunehmen, gehört für uns auch zu einem Aufenthalt in einem fremden Land. Vom Wahrnehmen allein wird allerdings noch nichts besser. Wir wollen deshalb unseren kleinen Teil dazu beitragen, Situationen zu verbessern. Deshalb unterstützen wir  Projekte vor Ort, bei denen wir die Empfänger bzw. Kontaktpersonen persönlich kennen. kobl-media

Sie können auch mithelfen! Jeder Euro hilft. Besuchen Sie uns auf: http://www.koblfoto.com/hilfsprojekte.htm

Wir versprechen Ihnen, dass wir 100% Ihrer Spende direkt weiterleiten. Außerdem spenden wir von jeder bestellten  DVD in unserem Shop 10% an unser Hilfsprojekt.

http://vimeo.com/74431103

Kurzes Video über eine Heissluftballonfahrt über der Namibwüste. Am Ende gibt unser Pilot John de Almeida einige Informationen über ein Schulprojekt in Sossusvlei. Die Erklärung ist leider nur auf englisch aufgenommen worden. John berichtet hier über eine Schule für 14 Kinder, die dort 170 km entfernt von der nächsten größeren Schule entstand, und nun in Selbsthilfe ausgebaut werden soll.

Mit der Panasonic HC-X 909 in Namibia

Antje Korinek-BlessingDie Aufnahmen für unseren Namibia-Film drehte ich mit der Panasonic HC-X 909. Lassen Sie mich vor diesem Hintergrund vorab die Frage stellen: Ist dieser Camcorder eine professionelle Kamera? Sicher kann man dies mit einem klaren Nein beantworten, wenn man Kriterien anlegt, die üblicherweise an solche Ausrüstung gestellt werden. Fragt man jedoch, ob man mit der Panasonic HC-X 909 professionell arbeiten kann, kann man dies mit wenigen Ausnahmen mit einem Ja beantworten. Fragen wir uns: Was heißt denn professionelles Arbeiten? Für mich heißt das: Unter gegebenen Umständen mit der angepassten Ausrüstung das bestmögliche Resultat erzielen — und so gesehen war die Wahl dieser Kamera zur Herstellung dieses Films absolut überzeugend!

 Dies will ich im Folgenden kurz begründen:

  • Das lichtstarke und sehr scharfe Leica-Objektiv mit f/1,5 bei Offenblende und einer Brennweite von 29-368 mm genügt in den meisten Fällen den Ansprüchen für Reisefilme. Lediglich bei einigen wenigen Tieraufnahmen hätte ich mir ein längeres Tele gewünscht. Ich versuchte den Mangel mit dem   „Intelligenten Zoom“ auszugleichen. Entgegen der Auffassung mancher Tester konnte mich diese Spezialform eines digitalen Zooms, bei dem die
  • Panasonic-3nicht benötigten Randzonen des Sensors benützt werden,  nicht überzeugen. Die Aufnahmen waren doch relativ unscharf und können nur durch extremes Nachschärfen verwendet werden.
  • Interessant war hingegen die hohe Lichtstärke, die in Verbindung mit maximaler Telestellung und einem ND8-Graufilter doch ein gewisses Bokeh durch Unschärfe im Hintergrund erzeugen konnte. Ich hatte abgesehen von Aufnahmen in der Dämmerung stets diesen Filter auf der Kamera.
  • Absolut überzeugend war hingegen das
  • Panasonic-1Bildstabilisierungssystem Hybrid OIS+ mit seiner kombinierten optischen und die elektronische Stabilisierung. Damit korrigiert es ungewollte Bewegungen auf fünf Achsen. Gerade bei Reisefilmen, wenn es darauf ankommt, rasch aufnahmebereit zu sein und vielleicht die Situation der Reisegruppe die Verwendung von Stativen oder anderen Hilfsmitteln nicht zulässt, war der Bildstabilisator immer verlässlich. So sind nahezu alle Aufnahmen des Films aus der Hand und nur ggf. mit Aufstützen entstanden.
  • Der bekannte kühle Bildcharakter der Panasonic HC-X 909 mit seiner leichten Überbetonung des Grünanteils gefiel mir speziell bei den „Colours of Africa“ nicht so sehr. Dies konnte ich jedoch leicht durch die Möglichkeiten meiner Bildbearbeitungssoftware Magix Video Pro X5 ausgleichen. Ich habe einfach für den ganzen Film den Farbcharakter etwas in Richtung rot verschoben und gleichzeitig den Kontrast ein wenig angehoben. Wie so oft bei der Bearbeitung ist auch hier wenig oft mehr.
  • Als sehr wichtig stellte sich heraus, dass ich in Namibia im Gegensatz zu früheren Projekten, nur im manuellen Modus aufgenommen habe. Weißlichtabgleich, Belichtung und Blende sind so an das Motiv perfekt anzupassen.
  • Alle Aufnahmen wurden im 50p-Format aufgenommen. Dies ermöglichte bei Bedarf in der Nachbearbeitung sehr leicht eine 2fache Zeitlupe.
  • Das wichtigste Kriterium für die Wahl der Panasonic HC-X 909 warPanasonic-2 jedoch ihre Kompaktheit und das geringe Gewicht. So ging die gesamte Ausrüstung in die kleine, unauffällige khakifarbene Kalahari Molopo K-41i Canvas. Ich hatte 4 Reserve-Akkus dabei, ein externes Ladegerät, Polfilter, ND8-Graufilter und das kleine Reisestativ Pronto von Cullmann (brauchbar, wenn kein Wind geht).

 Überzeugen Sie sich nun selbst – viel Vergnügen beim Film!
http://vimeo.com/86042810

Kamera………………………………….. Panasonic HC-X909 (1080/50p)

Software ………………………………… Magix Video Pro X5

Location…………………………………. Namibia

Musik: …………………………………… Highland Musikarchiv

Take up your option! – Nütze Deine Chance!

Ich hatte die Gelegenheit in Kooperation mit der Firma „botek“ in Riederich/Deutschland ein Video zu drehen. Die kaufmännische Geschäftsführerin Frau Schur gibt darin Informationen über die berufliche Ausbildung im dualen System in unterschiedlichen Berufen. Das Video ist eine Hilfestellung für junge Leute bei der Berufswahl.[vimeo http://www.vimeo.com/62335391 w=500&h=281]

Take up your option! – Nütze Deine Chance!

I had the opportunity to make a video in cooperation with the respectable firm „botek“ in Riederich/Germany. Mrs. Schur, the CEO of the company, gives informations on dual vocational education and training in different professions. The video is an assistance for young people to choose their occupation.

Camera: ……… Sony NEX VG 10
Music: ………….. Kevin McLeod

Bäume

Bäume # 01
Bäume # 01

Man kann in meinen Baumfotos so etwas wie eine kleine Hommage an Gerhard Richter sehen – statt die Realität im Foto so klar wie möglich abzubilden, versuchte ich in dieser Serie, die Lichtstimmungen und die Bewegung der Äste im Wind als Abstraktion im Bild einzufangen. Gerhard Richter sagte einmal zu dieser Art der Darstellung:

„Ich habe in einem unscharfen Bild noch nie etwas vermisst. Im Gegenteil, man sieht viel mehr darin als in einem scharfen Bild. Eine mit Genauigkeit gemalte Landschaft zwingt uns, eine bestimmte Anzahl deutlich unterscheidbarer Bäume zu sehen, während man in einer unscharfen Landschaft eine beliebige Anzahl von Bäumen erkennen kann. Das Bild ist offener.“
(Gerhard Richter, Interview mit Irmeline Lebeer 1973)

Bäume # 07
Bäume # 07
Bäume # 09
Bäume # 09
Bäume # 08
Bäume # 08
Bäume # 06
Bäume # 06
Bäume # 04
Bäume # 04
Bäume # 03
Bäume # 03
Bäume # 02
Bäume # 02

Zwei starke Partner

“Zwei starke Partner” eine Videoreportage

Eine Reportage über ein gemeinsames Projekt der Firma BOTEK und der AUWIESENSCHULE zur Berufsorientierung von Jugendlichen.

Die Berufsfindung und –vorbereitung nimmt an der Auwiesenschule Neckartenzlingen einen hohen Stellenwert ein. Partnerschaften mit Unternehmen sind dabei von größter Bedeutung. Als Teil eines Koooperationsprojekts wurden die Schüler des Wahlpflichtfaches „Natur und Technik“ eingeladen, sich in einem Tagespraktikum mit dem Beruf des Industriemechanikers vertraut zu machen.

[vimeo 54752338 w=500 h=282]

Wie sagt man so schön: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Ich habe diesen Tag in einem kurzen Film — 6 Minuten — zusammengefasst und will damit einen Eindruck von dieser sehr erfolgreichen und effizienten Kooperationsveranstaltung vermitteln. Lassen Sie sich nun mitnehmen und erleben Sie „Zwei starke Partner“.

Stuttgart – herbe Schönheit

Stuttgart bietet mehr als den Streit um den neuen Tiefbahnhof Stuttgart 21 oder einen grünen Oberbürgermeister. Diese monochromen, analog aufgenommenen Bilder präsentieren die Landeshauptstadt Baden-Württembergs in ihrer herben Schönheit abseits der austauschbaren Ladenstraßen.