Bukowina

Vom 4.-12.9.2019 unternahmen wir eine Reise in den Norden Rumäniens und besuchten dort die Moldauklöster, die Holzkirchen und die herrliche Landschaft von Maramures und die Stadt Cluj-Napoca, das alte Klausenburg.

Dieser Film gibt unsere Impressionen in diesen Tagen wider. Mehr Informationen über die Moldauklöster gibt es hier.

https://vimeo.com/360585626

Ein ganz spezieller Dank geht an Aaron Dan vom Trio Dan aus Berlin, der uns die Nutzung der Musik in überaus freundlicher Weise gestattete. Bilder und Musik ergänzen sich in unserer Sichtweise zu einem Ganzen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Armgard Hasselmann, Priesterin der Christengemeinschaft Bukarest, für die Planung,Organisation und Durchführung der Reise. Ganz besonders sind wir für die fundierte Weise dankbar, wie sie uns kunsthistorische und theologische Zusammenhänge des Gesehenen erläuterte.

Danke auch an Frau Monica Culda, Priesterin der CG in Cluj, für ihre humorvolle Stadtführung und die Begegnung mit der Gemeinde.

Und natürlich bedanken wir uns herzlich bei allen Reiseteilnehmern, die geduldig die Dreharbeiten über sich ergehen ließen.
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Musik des Trio Dan (Berlin/Cluj)

Dohnanyi Ernö: Passacaglia for solo flute
Aaron Dan, Flute
Live recording on 19. 04. 2007

Aaron Dan: 5 Romanian Folk Songs – Berlin Counterpoint
Berlin Counterpoint – live recorded in Auditorio del CUID, Tuxtla Gutierrez, Mexico, 1. December 2011

Capriccietto Transilvan (Medley of Romanian and Hungarian Folk Tunes)
Aaron Dan, Flute Theo Dan, Violin Michael Dan, Piano

Johnny Răducanu: Jocul Țambalelor
Aaron Dan, Flute, Theo Dan, Violin, Michael Dan, Piano
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Die überwiegende Zahl der Filmaufnahmen wurden mit der DJI Osmo Pocket gemacht, die meisten Fahraufnahmen aus dem Bus entstanden mit dem Iphone 7 und die Fotos sowie einige wenige Szenen mit der Olympus OM-D.

STUTTGART – einige Highlights

Einfach mal kurz Reframing gemacht und Stuttgart als Touri besichtigt.

Also wie gewohnt die paar Kilometer nach Stuttgart gefahren, das Auto beim Breuninger geparkt – aber dann statt zum Einkaufen oder auf den Markt direkt zur Touristeninformation i-Punkt beim Hauptbahnhof.

Und natürlich bot sich bei dieser Tour die Gelegenheit, meine DJI Osmo-Pocket ausgiebig zu testen. Alles wurde mit dieser kleinen Kamera mit eingebauten Gimbal (oder soll ich lieber sagen einem Gimbal mit eingebauter Kamera?) gedreht.

Dort buchten wir die grüne Stuttgart Citytour, einem „Hop-on hop-off“ Angebot, bei dem man an verschiedenen Punkten den Bus verlassen und später wieder zusteigen kann. Nach einem Morgenkaffee im Schlossgartencafe gings los über den Schlossplatz zum Fernsehturm. Aber alles weitere dann im Film. Am nächsten Tag gings gleich nochmals in die Landeshauptstadt zur Weissenhofsiedlung und zum Chinesischen Garten – aber diesmal auf eigene Faust.

Nach einer Bauzeit von 20 Monaten wurde am 5. Februar 1956 der Stuttgarter Fernsehturm in Betrieb genommen. Mit seiner imponierenden Höhe von 217 m ist er das Ur-Modell für die Fernsehtürme in aller Welt. Ursprünglich wollte der damalige Süddeutsche Rundfunk seine Antennen für die Ausstrahlung der Fernseh- und der UKW-Radiosendungen auf einen der damals üblichen 200 Meter hohen, mit Drahtseilen gesicherten Eisen-Gittermasten stellen. Dieses monströse Projekt rief den als Brückenbauer und Statiker bekannt gewordenen Stuttgarter Ingenieur Prof. Fritz Leonhardt auf den Plan. Seine Idee war es, statt eines hässlichen Gittermastes eine elegante Betonnadel aus dem Wald von Degerloch wachsen zu lassen und diese mit einem touristisch und gastronomisch nutzbaren Turmkorb mit Aussichtsplattformen zu versehen…Heute ist der Fernsehturm beliebtes Wahrzeichen Stuttgarts.

Seit 2016 stehen sie in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes: Die beiden Häuser des weltberühmten Architekten Le Corbusier in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung. Das damals äußerst kühne, avantgardistische – weil völlig schnörkellose – Bauprojekt wurde von 17 Architekten umgesetzt, die heute zu den wichtigsten Meistern der Moderne zählen: Darunter Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier, Walter Gropius und Hans Scharoun. Jeder der Architekten entwarf sein eigenes Haus, unter Berücksichtigung der gestalterischen Vorgabe eines Flachdachs. Und obwohl das Architekturensemble durch seine Einheitlichkeit besticht, ist die Handschrift eines jeden Architekten zu erkennen und beeindruckt noch heute Architekturfans aus der ganzen Welt. Die in den 1920er Jahren von Le Corbusier formulierten „Fünf Punkte zu einer neuen Architektur“ wurden in seinem Doppelhaus besonders anschaulich umgesetzt. Das Haus, das heute als Museum dient, zeigt in der einen Haushälfte eine Ausstellung zur Geschichte der Siedlung, in der anderen Haushälfte sind die Wohnräume mit der ursprünglichen Farbigkeit und Möblierung im Zustand von 1927 zu sehen.

Der Chinesische Garten Stuttgart ist eine Aussichtsanlage auf der Halbhöhe mit Blick über den Talkessel der Kernstadt. Der Garten steht den Bürgern und Besuchern der Stadt täglich zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung. Klassische chinesische Gärten sind Welten im kleinen Maßstab, Mikrokosmen mit den Elementen der Schöpfung: Steinschichtungen stellen Gebirge dar, Teiche oder Seen entsprechen den Meeren, Gartenpflanzen der natürlichen Vegetation. Diese Nachschöpfung der Landschaft soll dem Besucher die Natur und deren Schönheiten zeigen. Im Garten soll das Wesen der Welt erfahrbar werden, der zyklische Ablauf im Kosmos, das Aufgehen und Vergehen, Frühling und Herbst und die Welt mit ihren vielfältigen Gegensätzen wie Leben und Tod, hart und weich, Steinen und Wasser. Die umschließende Gartenmauer trennt diese ideale Welt von der realen Außenwelt.

Quellen:

https://www.stuttgart-tourist.de/a-fernsehturm-stuttgart

https://www.tourismus-bw.de/Media/Attraktionen/Weissenhofsiedlung-Weissenhofmuseum

https://www.open-iba.de/geschichte/1927-weissenhofsiedlung-stuttgart/

http://www.chinagarten-stuttgart.de/index.php?article_id=18

 

Und hier gibt’s für alle Stuttgartfans noch eine kleine Zugabe: Stuttgart – herbe Schönheit